Die Grippe und ich werden keine Freunde

Ach du meine Güte. Die letzte Woche war anstrengender, als ich es mir selbst eingestehen wollte. Stress pur, der – wie sollte es anders sein – in einer Grippe ausartete, sobald eine große Menge Schnee vom Himmel gefallen war. Die Temperaturen wurden eisig und meine Stirn begann schon zu glühen, während ich nur aus dem Fenster schaute. Nun hat mich das Bett in sein Reich gezogen, dort in den Decken-Kerker geworfen und erst heute wieder erlaubt, einen Blick in die große, weite Welt zu werfen. Gesund kann ich mich noch nicht schimpfen, doch das schlechte Gewissen, schon seit über einer Woche(!) keinen Blog-Eintrag mehr verfasst zu haben, packte mich am Genick und stellte mich wieder auf die Beine. Jetzt sitze ich hier, vor meinem Laptop und weiß nicht so recht, was ich eigentlich schreiben soll. Ihr wisst nun, wie’s mir geht und warum ich den eigentlich doch noch „taufrischen“ Blog bereits nach einer Woche links liegen gelassen habe. An der versprochenen Leseprobe habe ich leider auch noch nicht gearbeitet, beziehungsweise nach einem geeignetem Textausschnitt gesucht, doch das hole ich nächste Woche nach; versprochen!

Außerdem ist heute nicht irgendein Tag. Wenn ich so auf den Kalender, unter der Uhrzeit, rechts unten am Bildschirm sehe, erkenne ich doch ein mir sehr bekanntes Datum: Es ist mein Geburtstag. Den hätte ich natürlich gerne ausschweifend gefeiert, doch wie jedes Jahr muss irgendetwas dazwischen kommen, wie die heurige Grippe, die mich in ihrem eisernen Griff hält. Doch jener wird immer lockerer und ich kann mich schon fast davon befreien. Verrückte Fieberträume habe ich nun hinter mir, die wie ein verwirrter Drogentrip aus einem schlechten Film wirkten. Das war der Großteil der Action, die ich die letzten Tage hatte. Bin ich eigentlich der einzige, der dann immer von bunten, gesprächigen Fäden, Autoreifen aus Pizzateig und emotionalen Geschichten träumt, die von nichts anderem handeln, als purem Nonsens, aber während des Traumes so ergreifend und plausibel wirken? Na ja, egal. In dieser Hinsicht ergießt sich immer ein gewisser Gehirndurchfall über den Manuskripten des Traumdichters, der für mich verantwortlich ist …
Jedenfalls: Nicht mehr lange, und ich springe wieder tollkühn umher wie eine belämmerte Bergziege und zeige dieser Welt, dass ich noch nicht weg vom Fenster bin! (de facto sitze ich wirklich gerade davor und beobachte das rege Treiben der nächtlichen Stadt, aber das Bett ruft!)

Also, einen schönen Februar euch allen!

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