Archiv der Kategorie: Allgemein

Rückmeldung – Mich gibt’s noch!

Wie soll ich am besten beschreiben, wie es mir mit meinem Schreibmarathon bisher ergangen ist? Mein Ziel waren ja in etwa 150 weitere Seiten bis zum 1. April zu schreiben, damit ich meinen ersten Roman mit dem Wort Ende abschließen kann, da mir schon wieder neue Ideen in den Fingern brennen. Nun bin ich circa auf Seite 600 (so viel waren ursprünglich nicht geplant) und das Finale ist zum Greifen nahe, also kann ich es soweit nur als Erfolg verbuchen. Danach kommt allerdings erst die richtige Arbeit, vor der ich mich schon ein wenig fürchte: Das Überarbeiten.

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Auszug aus Kapitel 1

Kapitel 1

Die Geschichte der Morgenröte

1

Kaum hatten sie den Gipfel des Silberberges erklommen, hörten sie es bereits schnauben und stauben. Sodann schlugen zwei schwere Schwingen in den Eiswinden und der Drache Irkarchil zeigte sein silbernes Antlitz. So schön er vielleicht anzusehen war mit seinem silbrigen Glanz, so blutrünstig war er auch. Doch die beiden Helden ließen sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen. Entschlossen packte Ulrich seine Klinge und zog sie aus der Scheide …“, der alte Mann klopfte dabei auf die Scheide an seinem Körper, in der das alte Schwert steckte. „und rief dessen Namen mit lauter Kehle: ‚Langharon, leih mir deine Kraft um dieses Untier zu spalten‘ …“, seine Stimme wurde lauter und lauter während die Kinder zurückhuschten, „ ‚und es in die Ewigkeit zu verdammen, in die es gehört!’“ Auszug aus Kapitel 1 weiterlesen

Vom Schreibmarathon und dem infernalen Schriftführer

Letztens hatte ich eine Idee. Weder gut, noch schlecht; eher eine neutrale. Jeder, der versucht, ein eigenes Werk von mehreren hundert Seiten zu schreiben, kennt es wahrscheinlich: Ich schreibe einfach jeden Tag konsequent 5 Seiten, dann hab ich eh innerhalb 20 Tage 100 Seiten geschafft. Vom Schreibmarathon und dem infernalen Schriftführer weiterlesen

Prolog

Langsam teilte sich der Nebel vor ihnen, wie ein Vorhang, den man vorsichtig zur Seite schiebt, da man nicht weiß, ob man das, was dahinter steckt, wirklich sehen will. Die Sicht wurde frei, doch lag das wirklich in ihrem Interesse? Welche schrecklichen Dinge würden sich ihnen offenbaren? Plötzlich zeichnete sich der berüchtigte Turm vor ihnen ab. Mächtig. Imposant. Dominant. Seine Spitze wurde von grauen Wolken umtänzelt, die ihnen schelmisch den Anblick des Himmels verweigerten. Als wäre dies nicht schon genug, in dieser trostlosen Gegend. Doch einen Vorteil hatte es, dass sie endlich ihr Ziel erreicht hatten, denn somit hatten sie den Sumpf verlassen, der mit ihren Köpfen gespielt und einige von ihnen in Marionetten der Dunkelheit verwandelt hatte. Sie hatten Freunde verloren, Verbündete. Doch bald sollte alles ein Ende nehmen. Prolog weiterlesen

Die Grippe und ich werden keine Freunde

Ach du meine Güte. Die letzte Woche war anstrengender, als ich es mir selbst eingestehen wollte. Stress pur, der – wie sollte es anders sein – in einer Grippe ausartete, sobald eine große Menge Schnee vom Himmel gefallen war. Die Temperaturen wurden eisig und meine Stirn begann schon zu glühen, während ich nur aus dem Fenster schaute. Nun hat mich das Bett in sein Reich gezogen, dort in den Decken-Kerker geworfen und erst heute wieder erlaubt, einen Blick in die große, weite Welt zu werfen. Gesund kann ich mich noch nicht schimpfen, doch das schlechte Gewissen, schon seit über einer Woche(!) keinen Blog-Eintrag mehr verfasst zu haben, packte mich am Genick und stellte mich wieder auf die Beine. Jetzt sitze ich hier, vor meinem Laptop und weiß nicht so recht, was ich eigentlich schreiben soll. Die Grippe und ich werden keine Freunde weiterlesen

Schmidts Katze und das Lego Haus

Tipp. Tipp. Tipp. Ratter. Ratter. Ratter. Unaufhaltsam klopft der Pseudoautor die Tasten nieder, als spiele er Schlag den Maulwurf. Die Ideen fließen nur so vom Hirn in seine Finger und Augenblicke später zeigt der Bildschirm literarischen Hochgenuss. Nichts da. Allein für diese paar Zeilen habe ich länger gebraucht, als mir lieb war, was nicht nur an meinem ausgedehnten Powernap von vorhin liegt (Smalltalk mit jemanden nebenbei zu führen, ist auch nicht gerade hilfreich).
Natürlich: Manchmal läuft’s wie Schmidts Katze. Manchmal als wäre man der Katze versehentlich auf den Schwanz getreten. Dann gibt’s aber wieder Tage, wo gar nichts geht. Man fragt sich bloß, wo die Katze sei. Ohne sie läuft’s einfach nicht. Schmidts Katze und das Lego Haus weiterlesen

Von einem alten Mann, einem Hund und einem Abenteuer

Konnte ich Ihr Interesse wecken? Haben Sie sich gedacht: „Da bin ich aber gespannt?“
Wenn ja, freut mich das selbstverständlich sehr. Dann will ich Sie heute auch nicht enttäuschen und Ihnen in groben Stücken die Handlung meiner Erzählung etwas näher bringen. Von einem alten Mann, einem Hund und einem Abenteuer weiterlesen

Logbuch, erster Eintrag

Bin ich hier richtig?

Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich mich dazu entschlossen, einen Blog zu erstellen. Auf diese scheinbar gute Idee bin ich gekommen, da ich letztes Jahr begonnen habe, ein Buch zu schreiben. Nun mag man denken: Gut, letztes Jahr ist auch noch nicht lange her, ein paar Seiten kann man nicht gleich ein Buch nennen. So weit, so richtig. Es ist nicht das erste, das aus meiner Feder stammt. Nicht das erste, das ich durch intensives in-die-Tastatur-Hämmerns hirnzermarternd begonnen habe, sondern das erste, das ich auch vorhabe zu beenden. Alle anderen wurden stets nach einigen Seiten verworfen und für ‚Blödsinn‘ befunden; als Datenmüll auf der Festplatte gebunkert. Doch dieses Mal ist es anders (so hoffe ich zumindest). Immerhin ist es eine beliebte Angewohnheit meinerseits, Dinge anzufangen, jedoch bald wieder sein zu lassen. Keine gute, zugegeben. Aber dieses Mal ist es anders. Logbuch, erster Eintrag weiterlesen