Archiv der Kategorie: Kurzgeschichte

Kurzgeschichten aus Falensia

Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 3

Endlich ist es soweit: Der dritte und somit letzte Teil unserer Kurzgeschichten-Reihe „Der Gnom, der den Winter stahl“ ist endlich da.
Den ersten Teil findet ihr hier: Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 1
Den zweiten Teil hier: Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 2

Thomes konnte schließlich die Winterperle zerbrechen und rettete seiner Tochter somit das Leben. Sommer überflutet das Land.
Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 3 weiterlesen

Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 2

Heute geht es gleich mit dem zweiten Teil unserer Kurzgeschichten-Reihe „Der Gnom, der den Winter stahl“ weiter. Den ersten Teil findet ihr hier: Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 1

Nach einer langen und beschwerlichen Reise, seine Tochter vor einer mysteriösen Krankheit zu retten, scheiterte Thomes schließlich an ein paar Wachen, die ihnen den Einlass nach Blesien verwehrten. Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 2 weiterlesen

Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 1

Heute starten wir mit dem ersten Teil meiner Kurzgeschichten-Reihe „Der Gnom, der den Winter stahl“. Für alle, die sich lange gewundert haben, was denn dieses Jahr mit der für gewöhnlich schneereichen und kalten Jahreszeit los ist, hier habt ihr die Erklärung.

Ach ja, fast hätt ich’s vergessen: Gnom ist politisch inkorrekt, Dwygel wäre die richtige Bezeichnung für dieses kleinwüchsige Volk. Der Gnom, der den Winter stahl – Teil 1 weiterlesen

Die Legionen Hesarias – Die Nhost’au

„ …
Verwesendes Fleisch, faul und ranzig,
grölend und kreischend machen sie die schrecklichste Musik.
Ersetzbar und tausendfach vorhanden,
warten die Nhost’au auf die Wortgewandten.
…“
Auszug aus „Eine Erzählung am Ende aller Tage – Legionen Hesarias“

 

„Wir werden sterben!“ Der Junge hielt sich den schweren Kopf.
„Einen Blödsinn werden wir … Hast du etwa Angst vor dem Tod?“
„Wer denn nicht!?“
Der Geschlagene zeigte die Zähne hinter seinem halbmondhaften Grinsen. „Was ist, wenn ich dir erzähle, dass es etwas Schlimmeres gibt, als den Tod?“
Verwundert sah er auf. „Und was soll das sein?“
„An Toten wird es niemals mangeln, hat er gemeint – und er hatte recht. Bald könnten auch wir zu ihnen gehören und irgendwann werden wir es sogar. Über das ganze Land verstreut liegen sie und warten nur darauf, wiedererweckt zu werden. Die meisten von ihnen würden alles dafür geben, wieder unter den Lebenden wandeln zu dürfen und nicht von Erde zerdrückt und von Maden zerfressen zu werden. Denn nichts ist schlimmer als der Tod …“, begann er und lehnte sich nach vor. „Doch denkst du wirklich so? Du Narr. Die Legionen Hesarias – Die Nhost’au weiterlesen

Der erste Anzi

Und ich lief durch die finstere Nacht, über Stock und über Stein, sprang über knöcheltiefe Pfützen hinweg und versuchte mich nach jeder Landung an meine neuen Beine zu gewöhnen. Jeder Schritt war ungewohnt und neu für mich, doch hier war ich nun, inmitten eines der wenigen Wälder, die Varn zu bieten hat und rannte wie ein Geisteskranker. Doch nicht ohne Grund, denn wäre ich stehengeblieben, hätten sie mir das Fell über die Ohren gezogen. Und Fell, bei den Göttern, hatte ich seit neuem mehr als genug. Ich war zu einer Bestie verkommen und hatte Schändliches getan. „Willst du, dass sie ebenso leidet, wie du es ihretwegen musstest? Willst du ihr das Herz aus der Brust reißen und genauso sorglos damit umgehen, wie sie es mit deinem tat?“, hatte er gefragt. Hätte ich gewusst, dass er dies wörtlich meinte, wäre ich niemals darauf eingegangen. Der erste Anzi weiterlesen

Whladis, der Waldgott

Vereinzelte Sonnenstrahlen versuchten sich durch den schleierhaften Nebel zu drängen, um neugierig ihren Blick auf die Trümmer zu richten, die Ilzrath in Falensia hinterlassen hatte. Es war einst solch eine schöne Welt gewesen, in der die Schöpfungen der Götter friedlich miteinander leben konnten. Doch nun waren Whladis‘ stolze Bäume geknickt, die zuvor so kräftig und voller Lebenskraft prächtige Wälder geformt hatten. Die quirligen Pilze waren zertreten und die endlosen Wiesen umgepflügt und brach liegen gelassen. Wäre Ilzrath nicht in die Anderwelt verbannt worden, hätte Whladis ihm wohl eigenhändig den Hals umgedreht. Whladis, der Waldgott weiterlesen