Der Tag nach der Weihnacht

weihnachten 2015

Letzte Nacht war ein fröhliches Beisammensein,
mit Spiel und Spaß im Kerzenschein.
Die Männer siegten so gut wie nie,
scheinbar hatten wir ’ne Gewinn-Allergie.

Canapés, Kekse, Chips, Bier und Wein,
heute habe ich eine unverwechselbare Ähnlichkeit zu einem Mastschwein.
Ich kugle mühsam wie ein Medizinball aus dem Bett,
knalle lautstark auf den Boden, fühl mich rund und fett.

Heute fällt mir das Atmen sichtlich schwer,
kein Wunder, wenn der Magen auf die Lunge drückt so sehr.
Trotzdem kenne ich kein nein
und lasse mich auf ein ausgiebiges Frühstück ein. Der Tag nach der Weihnacht weiterlesen

Kindle-Advent-Deal

kindle advent-deal.pngKindle-Besitzer, aufgepasst! Ich hab mir etwas ganz Besonderes für euch überlegt. Heute startet nämlich ein hammermäßiger Deal für euch.

Das eBook zu „Geschichten aus Falensia: Der Spiegel von Echenon“ gibt es in der gesamten Adventzeit zu einem unschlagbaren Preis, der ab 0,99 startet. Da dies jedoch zu langweilig wäre, steigt dieser Preis jedoch an jedem Adventsonntag um 1,- €.
Wer also früher zuschlägt, spart sich eine Menge!

Hier klicken!

Einen frohen Advent allerseits!

Euer VTT

Der erste Roman

Die letzten zweieinhalb bis drei Jahre habe ich ein Abenteuer erlebt. Ich bin mit dem selbsternannten Helden Ulrich, seinem vierbeinigen Gefährten Max, dem Alchemisten Caspar, dem Prinzen Fansteins und vielen weiteren durch die Lande Hyderias gezogen, habe sie auf ihren Wegen begleitet und geführt. Auch wenn eine viel größere und grässlichere Macht zugegen war, war ich derjenige, der auch diese Macht geschaffen hat. Unverantwortlich, ich weiß, aber es hat Spaß gemacht. Der erste Roman weiterlesen

Der Spiegel von Echenon – Veröffentlichung

Jetzt ist’s offiziell: Mein Roman wurde veröffentlicht und ist auf Amazon erhältlich. (Hier geht’s direkt zu Amazon)

Ein tolles Gefühl, muss ich zugeben. Wie einige vielleicht aus meinem letzten Post erfahren haben, habe ich es bereits aus Versehen am Freitag zum Kauf freigegeben, doch das eBook ließ noch auf sich warten … und die Formatierung für Kindle hat mich einige Nerven und vor allem einen gesamten freien Tag gekostet. Dennoch, das war’s allemal wert! 🙂

So, jetzt aber genug mit all der Werberei.

All die Erfahrungen, die ich während des Schreibens und vor allem danach gemacht habe, werde ich euch bald auf einem Tablett servieren. Ich habe vieles dazugelernt und erfahren, wovon ich vorher keine Ahnung gehabt habe und kann nur soviel sagen: es war eine grandiose Erfahrung und ich bin jedem von euch für die tolle Unterstützung dankbar!

Euer VTT

Das neue Cover ist da! … plus Überraschung!

Der Spiegel von Echenon

Zuallererst möchte ich ein riesiges Dankeschön an alle aussprechen, die so fleißig den Fragebogen ausgefüllt und mir konstruktive Kritik gegeben haben! Dass sich so viele Leute die Zeit dazu genommen haben, mir ihre Meinung kundzutun, imponiert mir sehr 😀
Im Großen und Ganzen war das Feedback sehr positiv und viele wirklich hilfreiche Verbesserungsvorschläge wurden gemacht. Das neue Cover ist da! … plus Überraschung! weiterlesen

Etwas in unserem Innersten

PumpSkin

Weshalb lieben wir es so, uns zu kostümieren? Verbergen wir uns nicht bereits das ganze Jahr über hinter einer Maske? Niemand darf unser Innerstes zu Gesicht bekommen. Nach außen hin sind wir perfekt, makellos und unfehlbar. Wir haben keine Träume, keine Wünsche – nein, das wäre doch lächerlich. Doch erst, wenn wir uns hinter wirklichen Masken verstecken, wagen wir es, unser Innerstes nach außen zu stülpen. Wir haben vergessen, dass wir doch nur primitive Wesen sind, mit Bedürfnissen und Ängsten. Und diese Angst, die in unserem Innersten lodert, treibt uns im Eigentlichen voran. Wir wollen nicht versagen, nicht sterben und nicht vergessen werden. Wir wollen stark sein und jeder Gefahr ins Auge blicken können, ohne den Kopf in den Sand zu stecken. Doch in unserer eigenen Haut ist es uns nicht möglich. Wir sind … schwach.

Oder warum stecken wir so gern in einer fremden Haut? Doch ist es tatsächlich eine fremde? Ist es nicht viel eher die Haut, die wir lieber trügen? Oder ist es die Haut, die wir unterhalb unseres ganzjährigen Kostüms ohnehin besitzen? Sind wir bereits dieses Etwas, das wir an diesem einen speziellen Tag darzustellen versuchen? Wozu brauchen wir dann noch Halloween? Um diesem Etwas wenigstens einmal den Auslauf zu gestatten? Dieses verkommene Etwas, das in unserem Innersten tobt und schreit und nach Freiheit verlangt. Entfesselt eure Bestien, das, was ihr wahrlich seid. Wir haben vergessen, wer wir wirklich sind. Wesen, die nur einen Anzug tragen – einen Anzug aus Menschenfleisch. Seid ihr selbst … wenn schon nicht sonst, dann wenigstens diese eine Nacht. Die Menschheit hat euer wahres Ich verdient. Zeigt es ihnen, lasst es raus. Vielleicht gewöhnt ihr euch daran, ihr selbst zu sein und nicht das zahme, geschlagene Wesen, das ihr vorgebt oder glaubt zu sein. Wir haben alle etwas in unserem Innersten, das frei wie ein Vogel sein sollte.

Happy Halloween!

VTT

Buchcover zu „Der Spiegel von Echenon“ & kleiner Fragebogen

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Geschichten aus Falensia – Der Spiegel von Echenon

Habe länger nichts von mir hören lassen; ziemlich uncool von mir, ich weiß.

Aber ich war keineswegs untätig, ganz und gar nicht! Ich habe meinen Roman erneut überarbeitet und bin zum ersten Mal seit Langem relativ zufrieden mit einem Entwurf für’s Cover. Was haltet ihr davon? Buchcover zu „Der Spiegel von Echenon“ & kleiner Fragebogen weiterlesen

Du fehlst

NachthimmelFlaschenploppen, gefolgt von Gläserklirren. Zwei schäumende Biere, Schluck für Schluck gleiten sie zischend durstige Kehlen hinab. Zwei synchrone und befriedigte „Aaaahh“ ertönen; ich lecke mir die Lippen und entferne vereinzelte Tropfen aus dem spärlichen Flaum. Die Nacht ist finster, die Sterne zahlreich und hell. Außer uns, dem Rauschen des Meeres, einer unglücklichen Motte, die brutzelnd von unserer Kerze verschluckt wird, gibt es nur die ewige Weite dieser Welt und unserer Gedanken. Wir plaudern. Du fehlst weiterlesen

Die Legionen Hesarias – Die Nhost’au

„ …
Verwesendes Fleisch, faul und ranzig,
grölend und kreischend machen sie die schrecklichste Musik.
Ersetzbar und tausendfach vorhanden,
warten die Nhost’au auf die Wortgewandten.
…“
Auszug aus „Eine Erzählung am Ende aller Tage – Legionen Hesarias“

 

„Wir werden sterben!“ Der Junge hielt sich den schweren Kopf.
„Einen Blödsinn werden wir … Hast du etwa Angst vor dem Tod?“
„Wer denn nicht!?“
Der Geschlagene zeigte die Zähne hinter seinem halbmondhaften Grinsen. „Was ist, wenn ich dir erzähle, dass es etwas Schlimmeres gibt, als den Tod?“
Verwundert sah er auf. „Und was soll das sein?“
„An Toten wird es niemals mangeln, hat er gemeint – und er hatte recht. Bald könnten auch wir zu ihnen gehören und irgendwann werden wir es sogar. Über das ganze Land verstreut liegen sie und warten nur darauf, wiedererweckt zu werden. Die meisten von ihnen würden alles dafür geben, wieder unter den Lebenden wandeln zu dürfen und nicht von Erde zerdrückt und von Maden zerfressen zu werden. Denn nichts ist schlimmer als der Tod …“, begann er und lehnte sich nach vor. „Doch denkst du wirklich so? Du Narr. Die Legionen Hesarias – Die Nhost’au weiterlesen

Das Herz auf der Zunge

Ich bin die Stimme, die niemand vernimmt,
der Schatten, den niemand sieht.
Ich bin der Anfang, der kein Ende nimmt,
der Geier, der seine Kreise zieht.

Gib mir die Gelegenheit zu glänzen
und ich werde dich blenden.
Ansonsten wird Finsternis dich bekränzen.
Entscheide. Wie sollt dieses Spiel nur enden?

Ich bin das Tal,
ich bin der Berg.
Stets stelle ich dich vor die Wahl.

Ich bin die Liebe,
ich bin der Hass.
Nähre Mörder, Schänder und Diebe.

Ich bin die böse Zung‘,
die im Grunde nur die Wahrheit spricht.
Ich bin die Made ohne Ursprung,
umhüllt vom Kokon, der bald aufbricht.

Ich lege dir die Steine in die Hand,
erbaue mit ihnen oder erschlage.
Nun siehst hinunter aufs blutverschmierte Gewand;
brachtest dich selbst in diese Lage.

Ich bin das Licht,
ich bin der Schatten.
Dennoch erblickst du mich nicht.

Ich bin das Herz,
ich bin der Verstand.
Dein Weg ist gepflastert mit Schmerz.

~ Vincent Theodor Thomas